A 53, S Nr. 266 Bd. 1 Christoph Gottlieb Schultz und seine Ehefrau Johanna Maria Elisabeth, geb. Schmidt, Bürger zu Nordhausen (Bekl.) \ \ Fräulein Maria Sophia Sack, wohnhaft in Ermsleben (Kl.), 1763-1772 (Band)[Location: Wernigerode]

Archive plan context


Identifikation

Signatur:A 53, S Nr. 266 Bd. 1

Form-/Inhaltsangaben

Titel:Christoph Gottlieb Schultz und seine Ehefrau Johanna Maria Elisabeth, geb. Schmidt, Bürger zu Nordhausen (Bekl.)

Fräulein Maria Sophia Sack, wohnhaft in Ermsleben (Kl.)
Enthält/ Darin:Enthält: appellationis

Im August 1761 wurde durch die französische Armee das preußische Freikorps Gschray in der Nähe Nordhausens geschlagen. In der Stadt entstanden Gerüchte, daß Plünderungen bevorstünden, worauf Johanna Schultz der Maria Sophia Sack anbot, ihr Geld und ihre Wertsachen im Schultzschen Keller zu verstecken. Maria Sophia Sack übergab der Johanna Schultz einen versiegelten Sack, in dem sich eine kupferne Wärmflasche mit 600 Rtlr befand. Nachdem die Gefahr vorüber war, wollte Maria Sophia Sack ihr
Depot wiederhaben, worauf man ihr zuerst sagte, das Geld müsse erst aus dem Kellerversteck geholt werden, dann, daß das Geld gestohlen sei. Daraus erwuchs eine Diebstahlsklage vor der ersten Instanz, die den Schultzes zwar den Diebstahl des Geldes abnahm, weil nichts anderes zu beweisen war, sie aber zum Schadensersatz verpflichtete.
Laufzeit/Datum (detailliert):1763 - 1772

Kontext

Provenienzstelle:Reichskammergericht
Registratur-Signatur:S 9052
 

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URL:https://recherche.landesarchiv.sachsen-anhalt.de/Query/detail.aspx?ID=3157504
 
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