Identifikation |
| Signatur: | A 53, S Nr. 226 |
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Form-/Inhaltsangaben |
| Titel: | Albrecht Georg und Wolf Ernst, Grafen zu Stolberg, sowie Johann Pape, Propst, und Emerentia Spangenberg, Domina des Klosters Wasserleben, sowie Johann Georg, Kurfürst zu Brandenburg
Heinrich Julius, Herzog zu Braunschweig-Lüneburg, als postulierter Administrator des Hochstifts Halberstadt sowie dessen Vogt zu Osterwieck, Hildebrand Lappe |
| Enthält/ Darin: | Enthält: mandati poenalis de restituendo et citationis
Dem Kloster Wasserleben in der Grafschaft Wernigerode stand der Zehnt aus der Ellinger Feldmark und dem Hahnenberg bei Wasserleben seit alters her zu. Dieser Zehnt wurde durch Heinrich Julius ohne Kündigung dem Kloster genommen und einem Bürger zu Osterwieck verschrieben. Auf Weisung der Grafen zu Stolberg trieb der Propst den Zehnt aber weiter für das Kloster ein, worauf der Amtmann von Osterwieck mit etwa 400 Bewaffneten am 07.08.1581 in der Grafschaft Wernigerode in einem anderen zum Kloster gehörigen Ort 50 Schock Roggen abgepfändet und nach Osterwieck gebracht hatte. Zum Schutz des Klosters und ihrer gräflichen Rechte erwirkten die Grafen zu Stolberg mit dem Klostervorstand beim RKG ein entsprechendes Mandat. |
| Laufzeit/Datum (detailliert): | 1581 - 1584 |
| Umfang: | 6 cm |
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Kontext |
| Provenienzstelle: | Reichskammergericht |
| Registratur-Signatur: | S 8614 |
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URL for this unit of description |
| URL: | https://recherche.landesarchiv.sachsen-anhalt.de/Query/detail.aspx?ID=3146610 |
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