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A 53, S Nr. 206 Brüder Ludwig, Heinrich, Albrecht Georg und Christoff, Grafen zu Stolberg \ \ Heinrich Schröder, Hans Montag, Wolf Hartmann, genannt Wolf vom Harz, Martin Brosius, Valtin Michel, Andreas Dittmar und alle anderen Personen, die zur Räuberbande des Wolf vom Harz gehören., 1559-1560 ([Location: Wernigerode]
Archive plan context |
A 53, S Nr. 206 Brüder Ludwig, Heinrich, Albrecht Georg und Christoff, Grafen zu Stolberg \ \ Heinrich Schröder, Hans Montag, Wolf Hartmann, genannt Wolf vom Harz, Martin Brosius, Valtin Michel, Andreas Dittmar und alle anderen Personen, die zur Räuberbande des Wolf vom Harz gehören., 1559-1560 (
A 53, S Nr. 207 Brüder Ludwig, Heinrich, Albrecht Georg und Christoff, Grafen zu Stolberg, dann alle weiteren Grafen zu Stolberg \ \ Johann von der Asseburg, Herr auf Neindorf, Lippoldt von Rössing (ab 1578 seine Erben Johann und Ludolff von Rössing), Herr auf Wülperode, Ludolff von Hoym, Herr au
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Identifikation |
| Signatur: | A 53, S Nr. 206 |
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Form-/Inhaltsangaben |
| Titel: | Brüder Ludwig, Heinrich, Albrecht Georg und Christoff, Grafen zu Stolberg
Heinrich Schröder, Hans Montag, Wolf Hartmann, genannt Wolf vom Harz, Martin Brosius, Valtin Michel, Andreas Dittmar und alle anderen Personen, die zur Räuberbande des Wolf vom Harz gehören. |
| Enthält/ Darin: | Enthält: fractae pacis
Die hier Beklagten waren Kumpane eines Sixtus Borchardt, dessen Vater einem gräflich stolbergischen Untertanen zu Silstedt sein Land im Hochstift Halberstadt verkauft hatte. Aus nicht näher genannten Gründen begann Borchardt gegen diesen Mann gewalttätig vorzugehen, pfändete Pferde, nahm dessen Leute gefangen, plünderte, brandschatzte und verwüstete dessen Besitz. Auch eine Eisenhütte fiel der Plünderung zum Opfer und deren Hüttenmeister Querfurdt sollte 400 Tlr Lösegeld nach seiner Freilassung liefern. Die Grafen zu Stolberg begannen mit der Verfolgung der Landfriedensbrecher, wobei in einem Kampf Borchardt ums Leben kam. 1558 begannen die Kumpane des Borchardt erneut mit Plünderungen, weil die o. g. 400 Tlr nicht gezahlt worden waren, die sie als ihr rechtmäßiges Eigentum betrachteten. So wurde der Besitz des Klosters Ilfeld mehrfach geplündert, ebenso der Hof Königerode. Vom Abt zu Ilfeld und dem Vorsteher des Hofes in Königerode wurde darauf Schutzgeld erpreßt. Die Auflistung der Taten der auf ca. 40 Mann geschätzten Bande wird auf acht Seiten in der citatio beschrieben. Nach zwei vergeblichen Vorladungen an das RKG wurde die Bande um Wolf vom Harz 1560 in die Reichsacht erklärt. |
| Laufzeit/Datum (detailliert): | 1559 – 1560 |
| Umfang: | 2 cm |
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Kontext |
| Provenienzstelle: | Reichskammergericht |
| Registratur-Signatur: | S 8561 |
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URL for this unit of description |
| URL: | https://recherche.landesarchiv.sachsen-anhalt.de/Query/detail.aspx?ID=3146590 |
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