Identifikation |
| Signatur: | A 53, S Nr. 195 |
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Form-/Inhaltsangaben |
| Titel: | Brüder Heinrich Ernst und Johann Martin, Grafen zu Stolberg (Stohlberg)
Bürgermeister und Rat der Stadt Nordhausen |
| Enthält/ Darin: | Enthält: mandati poenalis de non alienando sed restituendo, competendo, edendo et solvendo sine clausula
Die Grafenbrüder forderten nach dem Tod ihres Vaters von der Stadt Nordhausen das Vorwerk Himmelgarten bei Nordhausen im Amt Hohnstein und das Dorf Stempeda in der Grafschaft Stolberg zurück, welches die Stadt verweigerte, weil angeblich noch nicht alle Gelder aus diesem Besitz erwirtschaftet worden waren, die die Stadt Nordhausen den Eltern der Grafenbrüder geliehen hatte. 1602 lagen die Forderungen Nordhausens noch bei 19.999 fl. Die Kläger forderten 40 Jahre später die Rückgabe, verbunden mit einer durch die Stadt Nordhausen zu erbringenden Abrechnung und einem daraus zu errechnenden Wertausgleich. Ihre Klage am RKG wurde durch die Weigerungshaltung der Stadt Nordhausen wegen Rückgabe und Abrechnung veranlaßt.
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| Laufzeit/Datum (detailliert): | 1641 |
| Umfang: | 1 cm |
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Kontext |
| Provenienzstelle: | Reichskammergericht |
| Registratur-Signatur: | S 8528 |
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URL for this unit of description |
| URL: | https://recherche.landesarchiv.sachsen-anhalt.de/Query/detail.aspx?ID=3146579 |
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