Identifikation |
| Signatur: | A 53, K Nr. 101 |
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Form-/Inhaltsangaben |
| Titel: | Gebhardt Friedrich von Krosigk, Herr auf Merbitz
Brüder Gottschalck Heinrich und Dietrich von Trotha als Gerichtsherren von Wettin und damit über Hans Bauer, Stadtrichter von Wettin (Kl.) |
| Enthält/ Darin: | Enthält: secundae sive novae citationis super nullitate
Am Sonntag dem 10. April 1603, 6 Uhr früh, ermordete Gebhardt Friedrich von Krosigk vor dem Schloss von Wettin den Schlossherrn Wolff Christoff von Trotha mit seinem Rapier. Der Streit begann am Abend zuvor, als der von Krosigk ein Pferd als Geschenk begehrte, das ihm der von Trotha verweigerte. Für den Mord gab es etliche Zeugen. Das Stadtgericht von Wettin, besonders der Richter Hans Bauer, klagten auf diese Mordtat gegen den flüchtigen Krosigk. Dieser betrachtete dieses Gericht als nicht zuständig und verlangte vor dem RKG, nachdem die Kanzlei des Erzstifts Magdeburg in Halle/S. die Appellation Krosigks nicht angenommen, dass die Urteile aus Wettin für ungültig erklärt würden und der Richter Hans Bauer die Bezeichnung “notorischer Mörder“ und das “Zetergeschrei“ zurücknehmen solle. Die Kanzlei des Erzstifts Magdeburg nahm die Appellation des von Krosigk nicht an, weil die Brüder des Ermordeten keine Klage vor dem Erzstift erhoben hatten. |
| Laufzeit/Datum (detailliert): | 1603 - 1608 (1618) |
| Umfang: | 6 cm |
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Kontext |
| Provenienzstelle: | Reichskammergericht |
| Registratur-Signatur: | K 2732 |
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URL for this unit of description |
| URL: | https://recherche.landesarchiv.sachsen-anhalt.de/Query/detail.aspx?ID=3160645 |
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