A 53, K Nr. 91 Johann Knorr(e) d. Ä., Bürger und Pfänner zu Halle/S. (Bekl.), ab 1602 seine Söhne Johann d. J. und Paul Knorr(e), ab 1622 Elisabeth, Witwe des Johann Knorr(e) d. J. und ihre Söhne Otto und Friedrich für sich und ihren im Ausland befindlichen Bruder Daniel und in Vormundschaft ihres[Location: Wernigerode]

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Identifikation

Signatur:A 53, K Nr. 91

Form-/Inhaltsangaben

Titel:Johann Knorr(e) d. Ä., Bürger und Pfänner zu Halle/S. (Bekl.), ab 1602 seine Söhne Johann d. J. und Paul Knorr(e), ab 1622 Elisabeth, Witwe des Johann Knorr(e) d. J. und ihre Söhne Otto und Friedrich für sich und ihren im Ausland befindlichen Bruder Daniel und in Vormundschaft ihres Bruders Andreas, alle Bürger zu Halle/S.

Die Erben des Andreas Cronberg, Hüttenbesitzer zu Saalfeld, Dr. iur. Marcus Gerstenberg, fürstlich sächsischer Rat und Kanzler zu Weimar, Herr zu Schwerstedt und Dr. med. Heinrich Ludwig, Stadtmedikus zu Weimar in Vormundschaft für Abraham und Veronica, Kinder des verst. Johann Martini, fürstlich sächsischer Kammersekretär zu Saalfeld, dann die Brüder Carl und Andreas Cronberg für sich und Abraham Richtzenhain, fürstlich sächsischer Schösser auf der Leuchtenburg (bei Kahla) für deren Bruder Ernst Cronberg, Söhne des o. g. Andreas Cronberg, Dr. iur. Paul Fritzschhans zu Leipzig für seine Ehefrau Marie, Martin Eckhart, Landrichter zu Saalfeld für seine Ehefrau Anna und in Vormundschaft für Frl. Magdalena, alle Töchter des o. g. Andreas Cronberg (Kl.), ab 1608 dieselben, dabei Marcus Gerstenberg, jetzt in Altenburg, und Heinrich Ludwig als Bürgermeister von Weimar; die Brüder Cronberg klagen jeder für sich, hinzu kommt Mag. Bartholomäus Winter, fürstlich sächsischer Praeceptor der jungen Herrschaft zu Weimar für seine Ehefrau Magdalena, geb. Cronberg
Enthält/ Darin:Enthält: appellationis

Johann Knorr(e) d. Ä. wirkte als selbstschuldnerischer Bürge für Caspar Meienburg, Bürger zu Halle/S., für einen Kredit über 4.000 Tlr von Andreas Cronberg aus Saalfeld. Dieses Geld lag in zwei Posten bei Graf Wolfgang von Barby und Mühlingen und Ludwig von Deben, die noch untereinander mit Joachim von Esebeck, Herr zu Groß Salze (Schönebeck-Salzelmen) in Schuldnerschaft verstrickt waren. Knorre versuchte, wie auch später seine Erben, die Bürgschaftsverpflichtung zu umgehen, indem die eigentlichen Schuldner zur Zahlung verurteilt wurden; deren Verfahren waren zur Zeit des Urteils um 1600 noch in der Schwebe.
Laufzeit/Datum (detailliert):1585 - 1623
Umfang:8 cm

Kontext

Provenienzstelle:Reichskammergericht
Registratur-Signatur:K 2633
 

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URL:https://recherche.landesarchiv.sachsen-anhalt.de/Query/detail.aspx?ID=3160634
 
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