Identifikation |
| Signatur: | A 53, H Nr. 115 |
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Form-/Inhaltsangaben |
| Titel: | Aurin Windolf und Thomas Wißmann, Gildemeister der Bäckerinnung, für die Bäckerinnung zu Heiligenstadt (Kl.)
Aurin Pingel, Bäckermeister zu Heiligenstadt (Bekl.) |
| Enthält/ Darin: | Enthält: appellationis
Pingel wurde in Heiligenstadt für schuldig befunden, heimlich einen Grenzstein versetzt und damit den Acker seines Nachbarn Martin Müller verkleinert zu haben. Er wurde mit Gefängnis und 30 Tlr Geldstrafe belegt. Darauf wollte die Bäckerinnung den Pingel aus der Zunft ausschließen. Er beklagte sich deswegen beim kurmainzischen Oberamtmann des Eichsfeldes, der anwies, den Pingel nicht weiter zu bestrafen. Wegen Kompetenzüberschreitung des Amtmannes (1583) und zum Schutz der Innungsprivilegien kam die Sache vor das kurmainzische Hofgericht, welches jedoch die Position des Oberamtmannes unterstützte. |
| Laufzeit/Datum (detailliert): | 1583 - 1592 |
| Umfang: | 9 cm |
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Kontext |
| Provenienzstelle: | Reichskammergericht |
| Registratur-Signatur: | H 2606 |
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URL for this unit of description |
| URL: | https://recherche.landesarchiv.sachsen-anhalt.de/Query/detail.aspx?ID=3160438 |
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