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A 53, S Nr. 229 Wolf Ernst und Heinrich, Grafen zu Stolberg, ab 1601 Wolf Ernst, Johann, Heinrich, Ludwig Georg und Christoff, alle Grafen zu Stolberg \ \ Dr. iur. Valentin Meder, gräflicher Rat zu Stolberg, sowie Fried- \ rich Wilhelm, Herzog von Sachsen, als kursächsischer Administrator zusamme[Location: Wernigerode]
Archive plan context |
A 53, S Nr. 229 Wolf Ernst und Heinrich, Grafen zu Stolberg, ab 1601 Wolf Ernst, Johann, Heinrich, Ludwig Georg und Christoff, alle Grafen zu Stolberg \ \ Dr. iur. Valentin Meder, gräflicher Rat zu Stolberg, sowie Fried- \ rich Wilhelm, Herzog von Sachsen, als kursächsischer Administrator zusamme
A 53, S Nr. 230 Wolf Ernst, Heinrich, Ludwig Georg und Christoff, Grafen zu Stolberg (Bekl.) \ \ David Spiegel, bischöflich paderbornscher Rat, als Kurator für seine Schwiegermutter, Friederike, geb. von Kißleben (Kl.), und Sigismund von Oberg, Witwe und Sohn des Hilmar von Oberg, Herr auf Oberg,
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Identifikation |
| Signatur: | A 53, S Nr. 229 |
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Form-/Inhaltsangaben |
| Titel: | Wolf Ernst und Heinrich, Grafen zu Stolberg, ab 1601 Wolf Ernst, Johann, Heinrich, Ludwig Georg und Christoff, alle Grafen zu Stolberg
Dr. iur. Valentin Meder, gräflicher Rat zu Stolberg, sowie Fried- rich Wilhelm, Herzog von Sachsen, als kursächsischer Administrator zusammen mit Johann Georg, Kurfürst von Brandenburg, als Vormund der Kinder des verst. Kurfürsten Christian von Sachsen, ab 1602 Christian II., Kurfürst von Sachsen, ab 1611 Johann Georg I., Kurfürst von Sachsen |
| Enthält/ Darin: | Enthält: citationis lege diffamari
Graf Albrecht Georg zu Stolberg hatte in seinem Testament Dr. iur. Valentin Meder mit einem Legat bedacht, was die gräflichen Erben nicht auszahlten, weshalb dieser einen Hilfsbrief von Kursachsen erhalten hätte. Die Grafen zu Stolberg sahen das als Diffamierung ihrer Familie an, weil in solchen Sachen Kursachsen auf Grund der stolbergischen Reichsunmittelbarkeit völlig inkompetent sei. Die Testamentsvollstreckung zugunsten Meders sei lediglich deshalb noch nicht gemacht worden, weil es angeblich noch andere Probleme mit diesem Testament gäbe. De facto war der Hilfsbrief zwar von Johann Georg, Kurfürst von Brandenburg, ausgefertigt worden, was aber die juristische Sachlage nicht änderte. Am 17.06.1611 schrieb die Witwe des Dr. Meder aus Sangerhausen den RKG-Prozess ab, weil sie ihn als sinnlos betrachtete, da er nur Zeit und Geld kostete. |
| Laufzeit/Datum (detailliert): | 1592 - 1596/1599/1602 - 1606/1612
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| Umfang: | 3 cm |
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Kontext |
| Provenienzstelle: | Reichskammergericht |
| Registratur-Signatur: | S 8621 |
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URL for this unit of description |
| URL: | https://recherche.landesarchiv.sachsen-anhalt.de/Query/detail.aspx?ID=3146613 |
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