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A 53, S Nr. 221 Ludwig, Heinrich, Albrecht Georg und Christoff, Grafen zu Stolberg, ab 1571 auch Wolfgang Ernst, Graf zu Stolberg \ \ Caspar von Beust, Hauptmann zu Gröningen, und Sebastian Wentzing, Bürgermeister zu Derenburg, ab 1572 als Erbe seines verst. Bruders, Dr. iur. Joachim von Beust, k[Location: Wernigerode]
Archive plan context |
A 53, S Nr. 221 Ludwig, Heinrich, Albrecht Georg und Christoff, Grafen zu Stolberg, ab 1571 auch Wolfgang Ernst, Graf zu Stolberg \ \ Caspar von Beust, Hauptmann zu Gröningen, und Sebastian Wentzing, Bürgermeister zu Derenburg, ab 1572 als Erbe seines verst. Bruders, Dr. iur. Joachim von Beust, k
A 53, S Nr. 222 Ludwig, Heinrich, Albrecht Georg und Christoff, Grafen zu Stolberg \ \ Martin von Hanstein, Herr auf Werleshausen, Dietrich von Miltitz, Herr auf Batzdorf, Hans von Schlotheim, Herr auf Auleben, und Christoff von Rüxleben, Herr auf Sundhausen, auch August, Kurfürst von Sachsen, 13
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Identifikation |
| Signatur: | A 53, S Nr. 221 |
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Form-/Inhaltsangaben |
| Titel: | Ludwig, Heinrich, Albrecht Georg und Christoff, Grafen zu Stolberg, ab 1571 auch Wolfgang Ernst, Graf zu Stolberg
Caspar von Beust, Hauptmann zu Gröningen, und Sebastian Wentzing, Bürgermeister zu Derenburg, ab 1572 als Erbe seines verst. Bruders, Dr. iur. Joachim von Beust, kursächsischer Rat zu Wittenberg (ab 1580 unbekannt verzogen), ab 1577 auch das Kloster Walkenried, Heinrich Julius, Herzog von Braunschweig-Lüneburg, als postulierter Administrator des Hochstifts Halberstadt
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| Enthält/ Darin: | Enthält: appellationis, 1597 – mandati der Pfändung et de non offendendo des Hofs Schauene abgepfändeter Pferde und Feldfrüchte
Am 25.10.1568 wurden die hier Beklagten durch das Domkapitel des Hochstifts Halberstadt auf dem Gut Schauen in der Grafschaft Wernigerode immittiert. Obwohl an diesem Tag lediglich ein Lokaltermin über die Zulässigkeit der Ansprüche der hier Beklagten anberaumt war, setzten mit Hilfe von ca. 200 Bewaffneten die Befehlshaber des Hochstifts Halberstadt die Immittierung um. Die Grafen verwahrten sich gegen diese Maßnahme, da sie Schauen als zur Grafschaft Wernigerode gehörig und nicht als halberstädtisches Lehen empfangen hätten, und mit Verweis auf ihre Reichsunmittelbarkeit, die den hier Beklagten eine Klage vor dem RKG vorschrieb und nicht vor dem Hochstift Halberstadt. Die Grafen hatten zwar vom Hochstift Halberstadt verschiedene Lehngüter empfangen, sich aber dem Hochstift nicht mit Diensten verpflichtet. 1582 entschied das RKG zugunsten der Grafen zu Stolberg. Das Hochstift Halberstadt war nicht befugt, auf Schauen diese Immittierung vorzunehmen, und wurde daher zur Restituierung verurteilt. |
| Laufzeit/Datum (detailliert): | (1530, 1531) 1568 - 1606 |
| Umfang: | 25 cm |
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Kontext |
| Provenienzstelle: | Reichskammergericht |
| Registratur-Signatur: | S 8600 |
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URL for this unit of description |
| URL: | https://recherche.landesarchiv.sachsen-anhalt.de/Query/detail.aspx?ID=3146605 |
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