|
A 53, S Nr. 213 Brüder Ludwig und Albrecht Georg, Grafen zu Stolberg, die Brüder Günther, Hans Günther, Wilhelm und Albrecht, Grafen von Schwarzburg, ab 1610 die Brüder Carl Günther, Ludwig Günther und Albrecht Günther, Grafen von Schwarzburg, sowie Günther, Anthonius Heinrich, Hans Günther und Ch[Location: Wernigerode]
Archive plan context |
A 53, S Nr. 213 Brüder Ludwig und Albrecht Georg, Grafen zu Stolberg, die Brüder Günther, Hans Günther, Wilhelm und Albrecht, Grafen von Schwarzburg, ab 1610 die Brüder Carl Günther, Ludwig Günther und Albrecht Günther, Grafen von Schwarzburg, sowie Günther, Anthonius Heinrich, Hans Günther und Ch
|
Identifikation |
| Signatur: | A 53, S Nr. 213 |
|
Form-/Inhaltsangaben |
| Titel: | Brüder Ludwig und Albrecht Georg, Grafen zu Stolberg, die Brüder Günther, Hans Günther, Wilhelm und Albrecht, Grafen von Schwarzburg, ab 1610 die Brüder Carl Günther, Ludwig Günther und Albrecht Günther, Grafen von Schwarzburg, sowie Günther, Anthonius Heinrich, Hans Günther und Christian Günther, Grafen von Schwarzburg
August, Kurfürst von Sachsen, ab 1610 Christian II., Kurfürst von Sachsen, und Dr. iur. Johann Ziegenmenger aus Augsburg, kursächsischer Rat, wohnhaft zu Dresden, als mit dem Bergwerk von Auleben Belehnter, ab 1611 Johann Georg I., Kurfürst von Sachsen |
| Enthält/ Darin: | Enthält: mandati sine clausula, 1610 – citationis ad assistendum et deducendum ius meum
Auf Befehl des Kurfürsten von Sachsen begannen im Amt Heringen, welches als kursächsisches Lehen den Grafenhäusern Stolberg und Schwarzburg mit allen Rechten gemeinsam unterstand, Arbeiter aller Gewerke beim Ort Auleben mit dem Aufbau eines neuen Salzbergwerks. Darin sahen beide Grafenhäuser die Schmälerung ihrer Rechte und Einnahmen im Amt Heringen, besonders deshalb, weil dieser Bergwerksaufbau nicht mit ihnen abgesprochen wurde. Auf die Klage der Grafenhäuser am RKG stellte sich zwar der Kurfürst von Sachsen diesem Prozess, unterbrach aber trotz Verbot zum Weiteraufbau bis zur Gerichtsentscheidung die Arbeiten am Bergwerksaufbau nicht. Bis 1565 gingen die Arbeiten weiter, brachen dann aber mit dem Tod des Kurfürsten und dem Rückgabeurteil an die Grafenhäuser Schwarzburg und Stolberg ab. Das begonnene Bergwerk verfiel. 1607 belehnte Kurfürst Christian II. von Sachsen Dr. iur. Johann Ziegenmenger aus Augsburg mit diesem Bergwerk, der es erneut aufbaute. Kursachsen und Ziegenmenger akzeptierten das vorliegende RKG-Urteil von 1565 nicht. Sie gestanden zwar den Grafen zu Stolberg und von Schwarzburg dieses Amt Heringen als altes Lehen zu, verwiesen aber auf das allein Kursachsen zustehende Bergregal in diesem Gebiet. |
| Laufzeit/Datum (detailliert): | 1565 - 1572/1610 - 1619 (1621)
|
| Umfang: | 5 cm |
|
Kontext |
| Provenienzstelle: | Reichskammergericht |
| Registratur-Signatur: | S 8574 |
|
| |
URL for this unit of description |
| URL: | https://recherche.landesarchiv.sachsen-anhalt.de/Query/detail.aspx?ID=3146597 |
| |
|