Identifikation |
| Signatur: | A 53, S Nr. 185 |
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Form-/Inhaltsangaben |
| Titel: | Brüder Wolf Ernst (Bekl.) und Heinrich sowie die Brüder Ludwig Georg und Christoff, alle Grafen zu Stolberg
Philipp von Ebra, Herr auf Uftrungen (Kl.), Friedrich Wilhelm, Herzog von Sachsen, als kursächsischer Administrator zusammen mit Johann Georg, Kurfürst von Brandenburg, als Vormund der Kinder des verst. Kurfürsten Christian von Sachsen, ab 1599 Elisabeth, geb. von Pentze, Witwe des Adam von Ebra, Herr auf Bielen, ab 1602 Christian II., Kurfürst von Sachsen |
| Enthält/ Darin: | Enthält: appellationis
Der Streitgegenstand wird nicht ersichtlich. Die Argumentation beider Parteien läßt darauf schließen, daß auf Klage des Philipp von Ebra gegen den Grafen Wolf Ernst zu Stolberg am kursächsischen Oberhofgericht zu Leipzig ein Urteil gesprochen wurde, welches stolbergischen Lehnsbesitz betraf, der nicht vom Haus Sachsen als Lehen an die Grafen zu Stolberg kam. Da in diesem Prozess auch Elisabeth, geb. von Pentze, als Witwe des Adam von Ebra, Herr auf Bielen, ab 1599 agierte, dürfte dieser Prozess in engem Zusammenhang mit den Prozessen A 53, S Nr. 182 und 183 stehen. Die gräflich stolbergische Appellation am RKG wies das Kurhaus Sachsen mit Hinweis auf sein Privileg de non appellando zurück und mit einer Argumentation, die die Grafen zu Stolberg als dem Kurhaus Sachsen untertan bezeichnete und deren Reichsunmittelbarkeit in Frage stellte. |
| Laufzeit/Datum (detailliert): | 1595 – 1607 (1614) |
| Umfang: | 3 cm |
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Kontext |
| Provenienzstelle: | Reichskammergericht |
| Registratur-Signatur: | S 8513 |
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URL for this unit of description |
| URL: | https://recherche.landesarchiv.sachsen-anhalt.de/Query/detail.aspx?ID=3146569 |
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