Identifikation |
| Signatur: | A 53, S Nr. 148 u. 149 |
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Form-/Inhaltsangaben |
| Titel: | Domkapitel zu Halberstadt (Bekl.)
Erben des Arndt Spiegel zu Pickelsheim, Domdechant zu Halberstadt (Kl.) |
| Enthält/ Darin: | Enthält: appellationis
Arndt Spiegel zu Pickelsheim borgte dem Domkapitel des Hochstifts Halberstadt zwischen 1626 und 1628 insgesamt 7.000 Rtlr, damit Kontributionsforderungen Albrecht von Wallensteins erfüllt, die Stiftsämter bewirtschaftet sowie notwendige Reisen getätigt werden konnten. Außerdem wurde von dem Geld 1628 Erzherzog Leopold Wilhelm von Österreich auf Befehl Kaiser Ferdinands II. zum Bischof postuliert. Nach Abschluß des Westfälischen Friedens und Übergang des Hochstifts Halberstadt als Fürstentum an Kurbrandenburg forderte Arndt Spiegel vom Domkapitel sein Geld zurück. Das Domkapitel versuchte die Forderung Spiegels als Landschuld darzustellen, um so die Auszahlung Spiegels an das Kurhaus Brandenburg zu weisen. Brandenburg bestand aber auf die Definition dieser Schuld als Kapitalschuld und somit vom Domstift rückzahlbar. Dabei verwies Kurbrandenburg auf den Zugewinn des Domkapitels durch die Nutzung des Besitzes der ehemaligen Klöster Michaelstein und Walkenried und die Nutzung der Grafschaft Regenstein-Blankenburg von 1634 bis 1643. Schon in dieser Zeit hätten die Spiegelschen Forderungen befriedigt werden können. |
| Laufzeit/Datum (detailliert): | 1662 - 1677 |
| Umfang: | 7 cm |
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Kontext |
| Provenienzstelle: | Reichskammergericht |
| Registratur-Signatur: | S 9746 |
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URL for this unit of description |
| URL: | https://recherche.landesarchiv.sachsen-anhalt.de/Query/detail.aspx?ID=3146531 |
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