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A 53, S Nr. 145 Else, geb. Hempel, Witwe des Claus (Nickh) Sivert (Siverts, gelegentlich auch Siegfried), Caspar und Hans Hempel, alle Einwohner (Bauern) zu Zimmernsupra, ab 1625 Claus Hempel,Einwohner von Zimmernsupra, für seine Schwester Else, o. g. Witwe des Claus Sivert, ab 1630 Caspar Hempel[Location: Wernigerode]
Archive plan context |
A 53, S Nr. 145 Else, geb. Hempel, Witwe des Claus (Nickh) Sivert (Siverts, gelegentlich auch Siegfried), Caspar und Hans Hempel, alle Einwohner (Bauern) zu Zimmernsupra, ab 1625 Claus Hempel,Einwohner von Zimmernsupra, für seine Schwester Else, o. g. Witwe des Claus Sivert, ab 1630 Caspar Hempel
A 53, S Nr. 146 Heinrich Julius von der Schulenburg, Herr auf Hornhausen, für seine Ehefrau Anna Cathrina, geb. Spiegel, und für Elisabeth Gertrud, geb. Spiegel, Witwe des Carsten Werner Schenck, Herr auf Lemsel, Achatz von Veltheim für seine Ehefrau Otilia Clara, geb. Spiegel, sowie Achatz von de
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Identifikation |
| Signatur: | A 53, S Nr. 145 |
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Form-/Inhaltsangaben |
| Titel: | Else, geb. Hempel, Witwe des Claus (Nickh) Sivert (Siverts, gelegentlich auch Siegfried), Caspar und Hans Hempel, alle Einwohner (Bauern) zu Zimmernsupra, ab 1625 Claus Hempel,Einwohner von Zimmernsupra, für seine Schwester Else, o. g. Witwe des Claus Sivert, ab 1630 Caspar Hempel als Erbe seiner verst. Schwester Else, Witwe des Claus Sivert, Einwohner zu Zimmernsupra
Johann Hoyelen (Högel), Pfarrer zu Erfurt, und David Kirchner, Bürger zu Erfurt, Erben des Claus (Nickh) Sivert, ab 1630 Mag. Zacharias Högel, Pfarrer zu Erfurt, Martin Spangenberger und Volckmar Schmidt |
| Enthält/ Darin: | Enthält: appellationis
Soweit aus den überlieferten Akten ersichtlich, forderten die hier Beklagten Werte in Höhe von 400 fl. Die hier Beklagten, die sich auch als Erben des Claus Sivert zu Zimmernsupra bezeichneten, haben aber genealogisch mit Sivert nichts zu tun, sondern sind Erben eines durch Sivert ums Leben gekommenen Menschen. Diese 400 fl konnte Claus Sivert bis zu seinem Tod nicht vollständig zahlen. Die Witwe wurde deswegen beklagt, durfte zunächst den unbeweglichen Besitz behalten, mußte aber sämtliche bewegliche Habe abtreten. Selbst damit waren die 400 fl nicht beglichen, weshalb die Erben des gewaltsam aus dem Le- ben Geschiedenen auf das Bauerngut der Witwe Sivert in Zimmernsupra reflektierten und letztlich vor der ersten Instanz Erfolg hatten, obwohl die Verwandten der Witwe Sivert die Restschuld begleichen wollten, um den Grundbesitz in Zimmernsupra zu erhalten. Daraus resultierte die Appellation am RKG. |
| Laufzeit/Datum (detailliert): | 1615 - 1621/1627 - 1630 |
| Umfang: | 4 cm |
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Kontext |
| Provenienzstelle: | Reichskammergericht |
| Registratur-Signatur: | S 6860 |
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URL for this unit of description |
| URL: | https://recherche.landesarchiv.sachsen-anhalt.de/Query/detail.aspx?ID=3146528 |
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