Identifikation |
| Signatur: | A 53, H Nr. 69 |
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Form-/Inhaltsangaben |
| Titel: | Bürgermeister und Rat der Stadt Haldensleben
Kloster Althaldensleben |
| Enthält/ Darin: | Enthält: appellationis
Der Streit ging um die an der Ohre gelegene Wassermühle, die Niendorfer Mühle genannt, südöstlich von Haldensleben. Die mit ca. 1.250 Tlr verschuldete Mühle erhielt 1587 als Alleinerbin die Tochter des Peter Weinholz, Susanna, Ehefrau des Hans Loicke, Bürger zu Neuhaldensleben, nach dessen Tod (zwischen 1589 und 1595) verheiratet mit Joachim Fhese, Müller auf der Mühle seiner Frau. 1595 erging durch Joachim Friedrich, postulierter Administrator des Erzbistums Magdeburg, Markgraf von Brandenburg, der Befehl, zur Schuldentilgung die Mühle zu verkaufen. Käufer war die Stadt Haldensleben mit dem Konsens des Lehnsherrn, dem Kloster Hillersleben. Ab 1597 versuchte das Kloster (Alt-) Haldensleben in den Besitz der Mühle zu kommen und negierte die bestehenden Verträge. |
| Laufzeit/Datum (detailliert): | 1575, 1604 |
| Umfang: | 3,5 cm |
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Kontext |
| Provenienzstelle: | Reichskammergericht |
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URL for this unit of description |
| URL: | https://recherche.landesarchiv.sachsen-anhalt.de/Query/detail.aspx?ID=2895158 |
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